Aufstellung des Bebauungsplanes „Holläcker in der Gemarkung Niederweimar mit paralleler Änderung des Flächennutzungsplanes (FNP)

Bekanntmachung der Öffentlichkeitsbeteiligung nach § 3 Abs. 2 BauGB

Die Gemeindevertretung der Gemeinde Weimar (Lahn) hat in ihrer Sitzung am 13.09.2018 die öffentliche Auslegung der Entwurfsplanung des Bebauungsplanes „Holläcker“ in der Gemarkung Niederweimar mit paralleler Änd. des FNP gem. § 3 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB), beschlossen.

Zur Beteiligung der Öffentlichkeit nach § 3 Abs. 2 BauGB wird der Entwurf des Bebauungsplans „Holläcker“ in der Gemarkung Niederweimar mit paralleler Änderung des Flächennutzungsplanes (FNP) jeweils mit Begründung und Umweltbericht (nach § 2 a BauGB) in der Zeit vom

07.01.2019 bis einschließlich 08.02.2019

in der Gemeindeverwaltung der Gemeinde Weimar (Lahn) –Bauamt-, Alte Bahnhofstraße 31, während den allgemeinen Dienststunden zur Unterrichtung der Öffentlichkeit öffentlich ausgelegt.

Neben den Planentwürfen mit zugehöriger Begründung liegen folgende umweltbezogene Informationen und umweltbezogene Stellungnahmen öffentlich aus:

- Umweltbericht mit einer Prognose über die Entwicklung des Umweltzustandes bei Durchführung der Planung bezogen auf die Schutzgüter Mensch, Tiere und Pflanzen, Boden, Wasser, Luft, Klima, biologische Vielfalt, Landschaft, Kultur- und Sachgüter, sowie geplante ökologische Maßnahmen zur zum Ausgleich der eingriffe

- Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag

- Umweltbezogene Stellungnahmen zu den Themenfeldern ökologischer Ausgleich, Bodenschutz und Hochwasserschutz

Sämtliche Unterlagen sind während der Auslegungsfrist auch im Internet unter https://www.gemeinde-weimar.de/news einzusehen.

Stellungnahmen zu den Planentwürfen können während der Auslegungsfrist schriftlich oder zur Niederschrift abgegeben werden. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung für den jeweiligen Bauleitplan unberücksichtigt bleiben.

Für die Flächennutzungsplanänderung gilt, dass eine Vereinigung im Sinne des § 4 Abs. 3 Satz 1 Nummer 2 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes in einem Rechtsbehelfsverfahren nach § 7 Abs. 2 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes gemäß § 7 Abs. 3 Satz 1 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes mit allen Einwendungen ausgeschlossen ist, die sie im Rahmen der Auslegungsfrist nicht oder nicht rechtzeitig geltend gemacht hat, aber hätte geltend machen können.

Ziel und Zweck der Planung

Am östlichen Siedlungsrand von Niederweimar befindet sich, innerhalb des seit 01.08.2002 wirksamen Bebauungsplan Nr. 06.14 „Die Holleräcker“, ein Discount-Markt der Unternehmensgruppe ALDI Nord, mit einer max. Verkaufsfläche (VK) von 800 m². Seitens der Unternehmergruppe ist nunmehr eine Vergrößerung des Marktes beabsichtigt, die sich jedoch aus mehreren Gründen an dem jetzigen Standort nicht realisieren lässt. Insofern ist auf dem nordöstlich angrenzenden Areal der Bau eines komplett neuen Marktes mit einer VK von ca. 1.270 m² geplant.

Zur Realisierung der geplanten Maßnahme ist als planungsrechtliche Grundlage die Aufstellung eines Bebauungsplanes erforderlich. Parallel muss der FNP geändert werden.

Lage des Plangebietes

Das Plangebiet liegt am nordöstlichen Siedlungsrand von Niederweimar.

Der Geltungsbereich des Bebauungsplanes und der Änd. des Flächennutzungsplans (FNP) ist aus der nachfolgenden Abbildung zu entnehmen.

 Offenlegungsunterlagen!

35096 Weimar (Lahn), den 10.12.2018

Der Gemeindevorstand
der Gemeinde Weimar (Lahn)

Peter Eidam

(Bürgermeister)

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