Einen Notfall erkennen und Leben retten – nun hat auch die Gemeinde Weimar (Lahn) im OT Niederweimar einen Laien–Defibrillator (AED– Automatisierter Externer Defibrillator).  „Wir freuen uns, dass wir mit Weimar nun einen weiteren großen Schritt gemacht haben, um den Landkreis Marburg-Biedenkopf herzsicher zu machen“, sagt Angelo Sapia, Projektbeauftragter der Björn Steiger Stiftung. „Wir danken unseren Partnern vor Ort, die mit uns zusammen daran arbeiten, dem Herztod den Kampf anzusagen."

Im gesamten Landkreis werdenan  öffentlichen und stark frequentierten Orten Säulen mit den AED-Geräten aufgestellt werden. Im ersten Schritt erhält jede Gemeinde ein Gerät. Ergänzend zu  öffentlichen und kostenlosen Schulungen für die Bevölkerung plant die Björn Steiger Stiftung auch Projekte für Schulen und Kindergärten vor Ort. „Mit Laien-Defibrillatoren können Ersthelfer bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand Stromimpulse setzen“, erklärt Sapia. „Damit geben sie einem aus dem Takt geratenen Herz Starthilfe – und retten im Notfall im Zusammenspiel mit der Herzdruckmassage im besten Fall ein Leben.“

Im Rahmen des Projektes „100.000 Leben zu retten“ stattetdie Björn Steiger Stiftung bundesweit Landkreise und Städte mit einfach zu bedienen Laien-Defibrillatoren aus. Mit rund 100.000 Opfern im Jahr gilt der Herztod als einer der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Häufig müssen Menschen sterben, weil nicht schnell und beherzt genug Erste Hilfe geleistet wird. Mit dem Projekt „100.000 Leben zu retten“ geht die Björn Steiger Stiftung dagegen vor – auch im Landkreis Marburg-Biedenkopf. 

Das Gerät befindet sich im Bürgerhaus Niederweimar und wurde dort im Flur des linken Sportler-Einganges der Turnhalle angebracht.  Dieser Standort wurde gezielt wegen der häufigen Nutzung der Halle durch Seniorensportgruppen u.a. gewählt.  

Von der einfachen und unkomplizierten Handhabung des Gerätes konnte sich Bürgermeister Peter Eidam zusammen mit Frau Anita Ehlers vom Gymnastikverein `84 bei der offiziellen Übergabe und Einweisung überzeugen.

Im tatsächlichen Notfall leitet das Gerät den Bediener Schritt für Schritt, vom Anlegen der Elektroden bis hin zur eventuell erforderlichen Herzdruckmassage.

Herr Sapia wies darauf hin, dass gleichzeitig zur Anwendung des Defibrillators auch immer der Notruf 112 zu wählen ist, um schnelle professionelle Hilfe zu erhalten.

Bürgermeister Eidam dankte der Björn Steiger Stiftung für die Initiative und die für die Gemeinde kostenfreie Zurverfügungstellung des Gerätes

Devi

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